Freiwillige Feuerwehr Crostau-Callenberg
Carlsberg

Chronik

Auszug aus der bewegten Geschichte des Standortes Carlsberg

  • 1891 – bildeten Carlsberg mit Halbendorf einen Feuerlöschverband 
  • 1892 – wurde die erste Feuerspritze gekauft und in Halbendorf ein Spritzenhaus gebaut, zu dem in Carlsberg eine Gemeindeumlage eingeführt wurde, um die Kosten für das Spritzenhaus und die Spritze zu bezahlen.
  • Mit wenig technischen und materiellen Mitteln wurden danach die Feuer   in Carlsberg mit Unterstützung aus Halbendorf bekämpft
  • Mit dem Zuzug von immer mehr Menschen und das Wachsen der Bevölkerung (135 Einwohner in Carlsberg) bekam in den 1920iger Jahren das Feuerwehrwesen einen Aufschwung
  • 1925 – gründete sich in Carlsberg eine eigenständige Feuerwehr, die auch im Register des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen erfasst wurde
  • Ab jetzt wurden noch Unterstellmöglichkeiten für die Ausrüstung und Technik bei den Bauern in der Ortsmitte genutzt. (jetzige Garage von Frau Oswald)
  • Der Spritzenwagen wurden durch die Pferde der Bauer von Carlsberg gezogen
  • 1934 – war das Jahr wo Carlsberg von der Gemeinde Crostau, im Zuge der Neustrukturierung der Gemeinden, eingemeindet wurde und gehörte ab jetzt der Gemeinde Crostau an. Die Carlsberger Kameraden sind ab jetzt Mitglieder der Feuerwehr Crostau (ZugIV Carlsberg von 15 Kameraden)
  • Dann kam der Krieg (hierzu gibt es keine Übermittelungen mehr)
  • 1946 – bekam Carlsberg die TS 3 aus der Produktion des Motorenwerkes Cunewalde. Einer der ersten Einsätze dieser Pumpe war das Herrichten der jetzigen Talstraße in Crostau (da wurde vor der Schmiede das neugelegte Pflaster eingespült)
  • So wuchsen die Aufgaben und Anforderungen an so eine kleine Feuerwehr und auch für die Technik wurde mehr Platz benötigt
  • Mitte der 1940 Jahre wurde das erste Gerätehaus am heutigen Standort in der Dorfmitte am Teich errichtet, und bietet Platz für die Technik und die Einsatzuniformen
  • 1959 – kam dann durch einen glücklichen Umstand auch das erste Fahrzeug über einige Umwege, der legendäre HORCH nach Carlsberg. Dieser wurde nach mehreren Umbauten als Mannschaftswagen für die örtliche Feuerlöschpolizei eingesetzt werden
  • Da musste das Gerätehaus das erste Mal umgebaut werden.
  • Der HORCH begleitete uns bis in die 1970 Jahre, mal richtig gut mal eher schlecht, aber durch die angerschierten Kameraden kam er immer wieder zum Laufen. Zu dieser Zeit zählte die Truppe 22 Kameraden
  • Nun wurde der HORCH durch einen Garant K30 Phänomen ersetzt. Dieser musste noch aufwendig instandgesetzt werden, so war Fahrerhaus weggefault und musste zum Stellmacher, einen Spriegel mit neuer Plane musste auch verbaut werden.
  • Das Gerätehaus war wieder zu klein und es wurde das heutige Haus errichtet.      Zum K 30 wurde nun ein TSA mit der notwendigen Technik angeschafft
  • 1982 – wurde über den VMI-Einsatz der Teich in den Zustand gebracht, wie wir ihn heute kennen
  • Bis zur Wende nahmen die Kameraden an diversen Wettbewerben wie dem Löschangriff teil.
  • Mit der Wende änderte sich auch das Aufgabenspektrum unserer Feuerwehr
  • So kamen die ersten neuen Uniformen, Stiefel und weitere Bekleidungen dazu, um die Kameraden zu schützen
  • Nach weiteren Umstrukturierungen in der Gemeindefeuerwehr Crostau übernahmen wir Ende der 1990iger Jahre den LO der Kameraden aus Wurbis, diesen haben wir dann 2003 zu einem LF8/8 umgerüstet damit der Anhänger nicht jedes Mal mitgenommen werden muss
  • 2018 – endete die Zeit als eigenständige Ortsfeuerwehr. Jetzt als Mitglied der Feuerwehr Schirgiswalde-Kirschau Ortsfeuerwehr Crostau Callenberg leisten wir unsere Schulungen und Dienste gemeinsam mit den Kameraden von Crostau und Callenberg
  • 2020 – nun ist auch der LO LF8/8 Geschichte und ein Sprinter bringt uns zur Einsatzstelle (sicher und recht komfortabel)

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